Andreas Schäfers

Informationen über meine Leidenschaft der Fotografie und das Radfahren

Wie aus meinen Hobbies Leidenschaft wurde

Ich bin Andreas Schäfers, geboren 1965 im „Ruhrpott“ und zwar in Duisburg. Allerdings reicht mein Erinnerungsvermögen nicht mehr an diese Episode heran, denn meine Eltern zogen bereits – als ich 2 Jahre alt war – nach Düsseldorf.

Meine Lebensmittelpunkte blieben somit bis heute die Landeshauptstadt Düsseldorf und seine angrenzenden Städte des Kreises Mettmann (Hilden, Langenfeld/Rhld.).

Dieser Rückblick befaßt sich nicht mit (m)einem vollständigen Lebenslauf, vielmehr soll er einen kleinen Einblick und die Geschichte zu den beiden auf dieser Homepage präsentierten Leidenschaften geben.

Das Radfahren hat mich bereits als 5jähriger Jungspund fasziniert und bin Karl von Drais* bis heute noch ungemein dankbar. Getreu dem Motto: „Jeder Drahtesel braucht einen Tritt“, ist das Velo aus meinem Leben von nun an nicht mehr wegzudenken. Zunächst wurde das Kinderfahrrad (24-Zoll) dazu benutzt, um im Nahbereich des damaligen Neubaugebietes in Düsseldorf mit den Spielgefährten seine Runden zu drehen. Als dann mein um 2 Jahre älterer Nachbar, Thomas Hörter, mit einem Rennrad der frz. Marke Gitane aufkreuzte und es lapidar hieß „Du bist noch zu klein, um ein solches Rad zu fahren“, war ich vom „Radl-Virus“ gänzlich befallen und wurde erst recht angespornt, irgendwann einmal eine solches mein Eigen nennen zu dürfen. Allerdings sollte es noch etliche Jahre dauern, bis ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte. Nachdem meine Fahrrad-Epoche ein 26-Zoll und diverse 28-Zoll-Räder durchliefen, schenkte mir mein Vater 1981 („einfach so“, also ohne einen besonderen Anlaß wie Geburtstag o.ä.) mein erstes Rennsport-Rad. Es war ein Bianchi-Rad mit einer 10-Gang-Simplex-Kettenschaltung. Wieder einmal wählte ich die Farbe orange. Dieses Rad sollte mich dann mehrmals auf meinen ersten Alpen-Überquerungen (also mit Gepäck) begleiten. Erst 15 Jahre nach dem Erstkontakt mit einem echten Rennrad war es dann 1987 soweit und ich legte mir von meinem Ersparten ein weißes Rennrad von Peugeot zu (Modell Ventoux) Sogleich wurde es zu allerlei Rekordfahrten genutzt. Schnell merkte ich, daß ich nicht der klassische Sprinter war, denn die Tachonadel blieb bei margeren 57,1 km/h stehen. Sprintrekorde waren auch nicht meine Intention, vielmehr interessierten mich die Straßenfahrten, insbesondere die durchs Gebirge. Bereits wenige Tage nach dem Kauf des Rennrades (damals noch mit 21 mm breiter Bereifung, 10,5 kg Gewicht und einer einfachen Shimano-16-Gang-Kettenschaltung) ging es mit 2 Freunden an einem Tag ins 320 km entfernte Bremen.

Über mehrere Jahrzehnte unternahm ich in den verschiedensten Konstellationen mittlere und  längere Radtouren innerhalb Deutschlands und ins benachbarte europäische Ausland. Größtenteils mit Zelt (wegen der Kostenersparnis und anfänglich auch wegen des Rufes der Wildnis), später auch in Pensionen/Hotels. Aus Gründen der beruflichen und familiären Verpflichtungen überschritt ich eine Gesamtdauer von 22 Tagen leider niemals. Dies soll sich 2019 mit meinem neusten Projekt nun endlich ändern.

2006 höre ich erstmals etwas von der Existenz eines Radrennens auf der legendären Rennstrecke in der Hocheifel, dem Nürburgring inkl. Nordschleife („Grüne Hölle“). Der Gedanke, dort einmal eine Runde drehen zu dürfen ließ mich fortan nicht mehr los. Verletzungsbedingt muß ich mich noch 2 Jahre gedulden.

2009 ist es schließlich soweit und meine beiden ersten Schnupperrunden stehen auf dem Programm. Faszination wäre eine Untertreibung. 2010 fällt der Startschuß des 75km-Rennens, es folgen diverse Teilnahmen als Einzelfahrer und im Team beim 24-Stunden-Rennen. Auch das faszinierende und traditionsreiche Tagesrennen „Rund um Köln“ begeistern mich so sehr, daß ich von 2014-2018 jährlich daran teilnehme und mich in jedem weiteren Rennen verbessere. In den letzten beiden Jahren nochmals mit verbessertem Rennmaterial.

Meine zweite große Leidenschaft ist die Fotografie, die sich mit allerlei anderen angenehmen Betätigungsfeldern und Hobbies perfekt verknüpfen läßt. Der Einstieg in die „Welt des Lichts“ begann fotografisch 1979 mit einer kleinen Kodak-Retina- Kamera (Geschenk meines Vaters). Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Also hieß es zu Beginn ersteinmal dahingehend sensibilisiert zu werden, was der Dreiklang von Filmempfindlichkeit (ISO, ASA), Blende (f) und Verschlußzeit (s) eigentlich bedeuten. Besonderen Spaß bereitete mir das Fotografieren auf den Radtouren mit meinem Vater nicht, da mir das Metier noch recht fremd war. Dies sollte sich jedoch schnell ändern, denn die ersten „Aufträge“ in der Schule ließen nicht lange auf sich warten.

Dort wimmelte es nur so vor geeigneten Motiven der weiblichen Zunft und das Interesse an allem fotografierenswerten war geboren. Anfänglich fotografierte ich noch viel mit Schwarz/Weiß-Filmen, aber auch im Farb-Negativ-Bereich (klassische Papierbilder) sammelte ich die grundlegenden Erfahrungen. Der Diafilm war aufgrund seiner phantastischen Projektionsmöglichkeiten das „Non plus Ultra“ der analogen Fotografie. Laborarbeiten (nur Schwarz/Weiß) lernte ich im Fotolabor des Gymnasiums schätzen. 1981 rüstete mein Vater mein Equipment auf (Minolta SRT 101b). Nun war der Einstieg in das Zeitalter der Spiegelreflex-Kameras vollzogen. Keine Kamera begleitete mich so lange, wie dieses Modell. Es hielt etwa 25 Jahre und bestach durch eine unglaubliche Haltbarkeit. Spätere Modelle – wenn auch technisch fortgeschrittener – konnten diesem mechanischem Arbeitstier nicht mehr das Wasser reichen. 2007 stieg ich dann – entgegen meiner zunächst unter Fotografen gemachten Aussage – auf digitale Spiegelreflexkameras um (DSLR). Seit 2008 betreibe ich die Fotografie ersthafter und intensiver. Auch das Equipment wechselte in kürzer werdenden Rhythmen, dennoch besteht die Erkenntnis darüber, daß immer noch der Fotograf der entscheidenden Punkt in der Fotografie ist. Nach wie vor fasiniert mich das Genre der Naturfotografie am meisten. Zum Thema „Faszination Urdenbacher Kämpe– Ein Kleinod mit Potential“ gab es 3 öffentliche Fotoausstellungen. Die Naturfotografie ist enorm vielfältig und umfaßt mannigfaltige Unterkategorien wie z. B. Landschaftsfotografie, Tierfotografie, Makrofotografie und Astrofotografie. Der Bereich Tierfotografie unterteilt sich nochmals in die verschiedensten Teilbereiche. Besonders begeistert mich die Vogelfotografie, um nur diesen Bereich herauszustellen. An den Greifvögeln habe ich mich seit Jahren „festgebissen“.

Nicht minder interessant sind fotografische Streifzüge durch Städte (Architektur), inkl. der sog. „blauen Stunde„, dem Übergang zwischen Tag und Nacht. Wenn das Licht weich wird und die Farben viel aussagekräftiger werden, dann beginnt mein fotografisches Herz zu schlagen und die Dämmerphase dürfte nie zu Ende gehen.

Wer weiß, was mich während meiner bevorstehenden Trans-Europa-Radtour in Skandinavien erwartet. Dort herrschen im Sommer abends ideale Lichtbedingungen vor.

Da auch der Tag eines Fotografen nur 24 Stunden hat, ist meine „People“-Fotografie durch den Drang zur Natur in der letzten Zeit ein wenig ins Hintertreffen geraten, was aber keinesfalls bedeutet daß ich dies ungerne tue.

Reisefotografie, Menschen (egal ob in Düsseldorf auf der „Kö“ oder in Paris an der Seine) animieren immer wieder dazu, eine leichtes Teleobjektiv auch mal außerhalb eines Gänsetümpels zu benutzen. Trotz meines Status „geschieden“ sind „Hoch-Zeiten“ immer noch etwas ganz Besonderes. Es gibt nur wenige Tage im Leben, die schöner sind ….

Neuerdings interessiere ich mich auch für Studiofotografie, die einem unendliche Möglichkeiten der Lichtsetzung und Kreativität ermöglicht.

Eine abschließende Anmerkung gebührt noch meinem mittlerweile 20-jährigen Sohn Nick. Gemeinsam mit meiner Tochter Nina (22) wurde 2008 ein Ferienkurs an der Wasserski Seilbahn Langenfeld belegt. Beide Kinder hatten enormen Spaß daran. Seinerzeit fuhr ich selbst leidenschaftlich gerne Wasserski (Mono, Hydroslide, Teller) und kann deren Begeisterung dafür gut nachvollziehen.

Für Nick war diese Anmeldung gleichbedeutend mit einer Eintrittskarte in die Welt des Wakeboards. Er vollzog eine unglaubliche Entwicklung und endeckte rasch seine „Berufung“ und bewegt sich mittlerweile weltweit auf einem anderen Parkett als ein normaler Touristen-Fahrer.

Aus diesem Grunde überlasse ich ihm hier den Vortritt gegenüber seiner Schwester, die ich nicht minder liebe. Aber er steht nun einmal sportbedingt öfter im Rampenlicht. Genießen Sie nun in der Rubrik „NICK“ ein paar Impressionen rund um seine flugakrobatischen Darbietungen und seinen Werdegang als Wakeboarder (= Wasserskifahren mit Hindernissen).

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Betrachten meiner verschiedenen Kapitel.

Andreas Schäfers

(Erfinder der Laufmaschine = Vorläufer des Fahrrades)

Naturfotos

Man bezeichnet den Stromboli auch als „Leuchtturm“ des Mittelmeers. Die Eruptionen erfolgen seit über 2000 Jahren etwa im 20-Minuten-Takt aus. Stromboli ist ein Schichtvulkan auf gleichnamiger Insel (Liparische Inselgruppe / ITA) und zeigte den Seefahrern früherer Jahre den Kurs.

Der 926 m hohe Stratovulkan ist nur mit Bergführer zu besteigen. Allerdings sind Übernachtungen wegen der Zunahme der Ausbrüche seit einigen Jahren untersagt. Maximal 60 min darf man dem Zauber – geschützt durch eine Art Bushaltestelle mit Betondach – beiwohnen. Ein unvergessliches Szenario, an das kein von Menschenhand inszeniertes Feuerwerk heranreicht.

Architekturphotos

„Düsseldorf International“ im Nachtbetrieb.

Deutschlands drittgrößter Verkehrsflughafen „24,6 Mio. Fluggäste im Jahr 2017“

Landschaftsfotos

Mystische Winterstimmung am Brockengipfel (1142m), Nationalpark Harz. Der Brocken ist ein Mythos, ein Gipfel der Extraklasse, ein Berg der Extreme (120 Schneetage). Er ist noch nicht einmal halb so hoch wie die Zugspitze, aber sein Klima entspricht dem Islands. Häufig pfeift der Wind hier oben in Orkanstärke über das Plateau. Durch seine exponierte Lage zeigen sich die Tannen der Gipfelregion oftmals mit sog. Schneefahnen, die in der Phantasie auch mal Brockengespenste, Brockenhexen oder Waldgeister sein können.

Fotos von Menschen und Hochzeiten

„Sooo ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nie vergehen !“

Sportfotos

„Freude am Fahren“

Leitspruch im Startbereich des legendären Nürburgrings (Hocheifel)